Skifahren über Silvester
Die Silvretta Arena verbindet Ischgl mit dem Schweizer Samnaun zu einem der großen Skigebiete der Alpen. Für die Silvesterwoche zählt dabei vor allem eines: die Höhenlage.
| Pistenkilometer | 239 km |
| davon blau / rot / schwarz | rund 47 km / 140 km / 47 km |
| Bahnen und Lifte | 46, rund 97.000 Personen pro Stunde |
| Höhenlage | 1.377 bis 2.872 m |
| Pistenfläche | rund 515 Hektar |
| Saison | Ende November bis Anfang Mai; 2026/2027 ab dem 26. November |
Schneesicherheit: der Höhenvorteil
Das Skigebiet liegt zwischen 1.377 Metern — dem Talort Ischgl — und 2.872 Metern, und der Großteil der Pisten verläuft oberhalb von 2.000 Metern. Damit ist der Skibetrieb Ende Dezember praktisch unabhängig von der Schneelage im Tal.
Zum Vergleich: Viele bekannte Tiroler Skiorte beginnen unterhalb von 1.000 Metern und kämpfen dort in schneearmen Frühwintern zuerst um ihre Talabfahrten. Diese Frage stellt sich in Ischgl kaum. Die Saison läuft von Ende November bis Anfang Mai.
Skipass für die Silvesterwoche
Die Tage um den Jahreswechsel liegen in der höchsten Preisstufe der Saison. Der Online-Kauf im Voraus über die Kanäle der Bergbahnen erspart das Anstehen an den Kassen — am 31. Dezember und 1. Januar der wichtigste Zeitgewinn des Tages.
Der Skipass gilt für das gesamte Gebiet einschließlich der Schweizer Seite. Die Grenzfahrt nach Samnaun ist ohne Zusatzticket möglich.
Mehrtagespässe sind ab etwa drei Skitagen die wirtschaftlichere Wahl gegenüber einzelnen Tageskarten.
Die Tarife setzen die Bergbahnen jede Saison neu an; verbindlich sind allein deren aktuelle Angaben.
Skiverleih und Skidepot
Die beiden großen Verleiher im Ort sind Silvretta Sports und Intersport Ischgl Rent. Beide bieten Online-Reservierung im Voraus an — in der Silvesterwoche dringend zu empfehlen, weil die gefragten Größen und Modelle sonst vergeben sind.
Skidepots an den Talstationen ersparen das tägliche Tragen der Ausrüstung. Ihre Öffnungszeiten weichen am 31. Dezember und 1. Januar vom Normalbetrieb ab; das gehört vor Ort erfragt.
Skibetrieb an Silvester und Neujahr
Am 31. Dezember läuft der Skibetrieb regulär, die Bahnen enden zum normalen Betriebsschluss. Ob es Sonderfahrten für Abendveranstaltungen am Berg gibt, entscheidet sich jährlich.
Am 1. Januar öffnet das Gebiet ebenfalls regulär — und die erste Gondel am Neujahrsmorgen ist erfahrungsgemäß deutlich leerer als an anderen Ferientagen. Wer dann noch Neuschnee erwischt, hat die ruhigsten Pisten der ganzen Woche. Tagesaktuelle Pistenberichte veröffentlichen die Bergbahnen.
Andrang über die Feiertage
Die Silvesterwoche ist Hochsaison. An den Einstiegsbahnen — Silvrettabahn, Pardatschgratbahn und Fimbabahn — bilden sich morgens Wartezeiten.
Entzerren lässt sich der Tag durch einen frühen Start, durch die Randzeiten am späteren Nachmittag und über die Samnauner Seite, die vormittags ruhiger ist. Auf den Pisten selbst verteilt sich der Andrang dank der hohen Förderleistung besser als an den Talstationen.
Häufige Fragen
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