Klangwolke über dem Paznaun

Das Silvester-Feuerwerk in Ischgl

Ischgl gehört zu den wenigen großen Alpen-Silvesterzielen, die noch ein offizielles Feuerwerk veranstalten — und gleich ein doppeltes: Zum Jahreswechsel brennen über dem Ort zwei Feuerwerke ab, synchron zur Musik als „Feuerwerk & Klangwolke“.

Diese Seite erklärt, wo gezündet wird, von wo aus Sie am besten sehen und was für private Pyrotechnik gilt.

Zwei Talseiten, ein Ereignis

Ablauf und Abschussstellen

Die beiden Abschussstellen liegen auf der Madleinseite und am Prennerhang — auf beiden Talseiten, sodass das Feuerwerk von fast überall im Ortsgebiet sichtbar ist. Die Musik läuft synchron zur Pyrotechnik; daher der Name „Klangwolke“.

Veranstalter sind der Tourismusverband Paznaun-Ischgl gemeinsam mit den Bergbahnen. Der Höhepunkt liegt um Mitternacht, das genaue Programm des Abends wird jährlich festgelegt.

Stand: September 2026. Der Veranstaltungskalender des Tourismusverbands Paznaun-Ischgl reicht derzeit bis Oktober. Die Angaben auf dieser Seite beschreiben den zuletzt durchgeführten Jahreswechsel; das Programm für 2026/2027 wird erfahrungsgemäß im November bestätigt. Wir tragen es dann hier nach.
Vier Möglichkeiten, vier Charaktere

Die besten Plätze

Durch die zwei Abschussstellen gibt es keinen einzelnen besten Punkt — die Wahl ist eher eine Frage von Stimmung und Andrang.

Wer es kleiner mag: Auch Galtür, Kappl und See haben eigene Feuerwerke — die Übersicht steht unter Paznaun.

Der Punkt, an dem sich Gäste regelmäßig irren

Private Raketen: die Rechtslage

Das offizielle Feuerwerk ist genehmigte Pyrotechnik, gezündet von Fachleuten. Für Privatpersonen gilt etwas anderes.

Nach § 38 des österreichischen Pyrotechnikgesetzes 2010 ist die Verwendung von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 — also der üblichen Silvesterraketen und -batterien — im Ortsgebiet verboten. Ausnahmen kann allein die Gemeinde per Verordnung zulassen. Verstöße sind Verwaltungsübertretungen und können mit Geldstrafen bis zu 3.600 Euro geahndet werden.

Dazu kommt die Lage im Gebirge: Schneelage, Holzbauten und dichte Bebauung sind der Grund, warum Tiroler Gemeinden hier zurückhaltend bleiben. Kurz gesagt: Das Feuerwerk gehört den Profis. Wunderkerzen der Kategorie F1 sind die unkritische Alternative — auch die nicht in Innenräumen und nicht an Holzfassaden.

Zum Feuerwerk in Ischgl

Häufige Fragen

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